Musikverein Mühlacker e.V.  - Neujahrskonzert 2017 Erstes    Neujahrskonzert    im    Uhlandbau:    Der    Musikverein    Mühlacker    demonstriert    sein    Können    mit    ganz    unterschiedlichen   Musikstücken (Bericht MT vom 07.01.2017) Sie    kennen    den    Uhlandbau    schon:    Erst    vor    wenigen    Wochen    hat    der    Musikverein Mühlacker   dort   sein   Jahreskonzert   gegeben.   Nun   kehrten   die   60   Musiker   des   großen Blasorchesters   für   das   Neujahrskonzert,   zu   dem   die   Ansprache   zum   neuen   Jahr   von Oberbürgermeister gehört, zurück. Mühlacker.   „Akustisch   ist   der   Saal   ganz   gut“,   sagte   Musikdirektor   Horst   Bartmann   schon im   Vorfeld   im   Gespräch   mit   dem   Mühlacker   Tagblatt.   Da   das   große   Blasorchester   des Musikvereins   Mühlacker   inzwischen   allerdings   knapp   60   Musiker   zähle,   gehe   es   auf   der Bühne   relativ   eng   zu.   Doch   wie   eingangs   erwähnt,   war   das   für   diese   Abteilung   des Musikvereins   Mühlacker   nichts   Neues.   Umso   wichtiger   war   es   Bartmann,   neben   Teilen aus    dem    Jahreskonzert    auch    andere    Stücke    zu    präsentieren.    Schließlich    wollte    er demonstrieren, wie breit das Spektrum seiner Musiker ist. Neben   einem   spanischen   Konzertwalzer   und   Vivaldis   „Concerto   für   zwei   Trompeten“, bei    dem    die    Solisten    Stefan    Franz    und    Christian    Werner    im    Mittelpunkt    standen, präsentierten   die   Musiker   gleich   zu   Beginn   des   Empfangs   und   damit   noch   vor   der   Rede von   OB   Schneider   einen   Querschnitt   aus   Richard   Wagners   „Tannhäuser“.   Zudem   hatte sich   Bartmann   entschieden,   auch   „Bright   Lights…   City   Nights“   aufzuführen.   Mit   dem Stück   von   Paul   Hart   hatte   das   große   Blasorchester   vergangenes   Frühjahr   bei   einem Wettbewerb   mit   Bestnoten   abgeschnitten.   „Es   geht   um   das   Treiben   in   der   Stadt“,   so Bartmann, „ein hochinteressantes Stück.“ Dem   Musikdirektor   ist   es   wichtig,   unter   Beweis   zu   stellen,   wie   sehr   die   Qualität   des großen   Blasorchesters   in   den   vergangenen   Jahren   gesteigert   worden   sei.   „Das   ist   eine große    Leistung“,    so    Bartmann,    „wir    haben    viele    junge    Musiker,    die    mit    einer unglaublichen Begeisterung dabei sind.“ Während    Vereine    landauf,    landab    über    Nachwuchsmangel    klagen,    sei    dies    beim Musikverein   Mühlacker   kein   Problem.   Der   Grund:   Man   würde   schon   sehr   früh   und intensiv   beim   Thema   Jugendarbeit   ansetzen.   So   gebe   es   neben   der   musikalischen Früherziehung   auch   Kooperationen   bei   Bläserklassen,   zudem   auch   Einzelausbildungen und   zwei   Orchester,   in   denen   sich   der Nachwuchs einbringen kann. Welche    Wirkung    das    hat,    wenn    die Jugend    dann    ins    große    Blasorchester wechselt     und     dort     auch     auf     sehr professionelle    Musiker    von    außerhalb trifft,   davon   konnten   sich   die   Zuhörer beim Neujahrskonzert überzeugen. Und   keine   Frage:   Ohne   Zugaben   haben   sie   die   Musiker   nicht   von   der   Bühne   lassen. Oder   um   es   mit   den   Worten   von   OB   Frank   Schneider   zu   sagen:   „Mit   solch   einem   klasse Orchester ins neue Jahr zu starten, ist wahrlich eine Freude.“